Rote Bullen setzen Erfolgslauf auch gegen Sturm Graz fort

20.09.2026

Aboubacar Sidiki Camara (c) Schaad FC Red Bull Salzburg
Aboubacar Sidiki Camara

Es läuft – und das absolut perfekt, aus Sicht des FC Red Bull Salzburg. Vor der  dreiwöchigen Länderspielpause schwimmen die Roten Bullen weiter auf der Erfolgswelle und legen ein spätes, aber umso mehr beachtliches 3:0 gegen den SK Sturm Graz hin. Nikolas Veratschnig (72.), Kevin Boma (76.) und Aboubacar Camara (83.) sorgen dafür dass die  Truppe von Coach Danny Röhl weiterhin ungeschlagen bleibt. Bei Sturm sieht Jürgen Heil in der 75. Minute Gelb-Rot.

Damit Salzburg gelingt Salzburg endlich nach eineinhalb Jahren der ersten Sieg gegen Sturm. Nach erst sieben Runden der noch jungen Saison steht aber Eines bereits fest: Danny Röhl präsentiert sich bislang als absoluter Glücksgriff für die Bullen in puncto Trainerfrage. Seine Elf beleibt bereits zum 14. Mal in Folge ungeschlagen. Salzburg ist in der Tabelle nun erster Verfolger von Rapid  - es fehlt nur ein Zähler auf die Hütteldorfer. Sturm hat hingegen schon  fünf Zähler Rückstand auf den drittplatzierten LASK.

Die Bilanz von Salzburg-Trainer Danny Röhl: „Ich bin sehr froh, dieses Spiel gewonnen zu haben. Es war ein extrem schwieriges Spiel gegen einen starken Gegner. 14 Spiele ungeschlagen ist eine nennenswerte Serie. Es waren unterschiedliche Spiele dabei. Sturm war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. Sie waren aggressiver und schärfer in den Aktionen. Ich habe aber von ihnen nur eine große Chance gesehen. Sonst haben wir alles hervorragend wegverteidigt. In der zweiten Halbzeit haben uns die Wechsel Energie gebracht. Wir haben mit den Siegen gegen Sturm Graz und Rapid zwei Ausrufezeichen gesetzt. Es macht mich stolz, wie die Mannschaft performt.“

 

FC Red Bull Salzburg – SK Sturm Graz 3:0 (0:0)
Tore: 1:0 (72.) Veratschnig, 2:0 (77.) Boma, 3:0 (83.) Camara

Salzburg | Red-Bull-Arena
Zuschauer: 12.631
Schiedsrichter: Isa Simsek
Gelb-Rote Karte: Heil (75./Kritik, Foulspiel)
Gelbe Karte: Koller

Salzburg: Zawieschitzky – Veratschnig, Boma, Zabransky, Schmid – Barry (66. Tohumcu), Mazurek (86. Krätzig) – Redzic (52. Camara), Konate (52. Vertessen), Baidoo (52. Kitano) – Tabakovic

Sturm: Chudjakow – Malic (85. Petrovic), Quarshie, Koller, Heil – Hödl, Gorenc Stankovic, Weinhandl (85. G. Mamageishvili), Matoshi (66. Rozga) – S. Seidl (66. Kiteishvili), Kayombo (58. O. Diakite)

 

Starker Start der Gäste

Die Gäste aus der Steiermark präsentieren sich in in der erste Viertelstunde als die dominantere Elf, drücken der Partie den Stempel auf und setzen die Hausherren ordentlich unter Druck. Glück für Salzburg, dass Kayombo trotz mehrfach gefährlicher Situationen vor dem  Salzburger Tor patzt und die Chance auf die Führung vergeigt. (17., 18., 20.). Kapitän Veratschnig bringt in der 22. Minute aus rund 16 Metern erstmals Sturm-Keeper Khudyakov in Bedrängnis, der aber  sicher hält. Salzburg bleibt daraufhin weiter am Drücker - Baidoo scheitert gleich zweimal (23., 25.). Vor dem Seitenwechsel dann die große Chance für Sturm auf den Führungstreffer: Nach einer Ecke kommt Koller völlig frei zum Abschluss, drückt den Ball aus rund zehn Metern ab, jedoch zirkelt er knapp am linken Pfosten vorbei.

Starke zweite Halbzeit von Sturm

Auch nach dem Seitenwechsel zeigt sich Sturm Graz als die dominantere Elf.  Die Truppe von Coach Fabio Ingolitsch agiert stark und kann Salzburg lange vom eigenen Tor fern halten. Dann das Glücksmoment für Salzburg der 72. Minute: Den Hausherren gelingt gleichsam aus dem Nichts die Führung. Nach sehenswerter Vorarbeit von Aboubacar Camara kommt Nikolas Veratschnig an den Ball, der für Salzburg eiskalt zum 1:0 einnetzt. Wenige Minuten später der nächste schwere Dämpfer für Sturm: Jürgen Heil fliegt mit Gelb-Rot vom Platz – es folgt ein Freistoß für die Hausherren der dank Kevin Boma die 2:0 Führung für die Bullen bringt. Aboubacar Camara setzt in der 83. Minute sehenswert den Schlussakkord zum 3:0-Endstand.

 

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