Playoff: Eisbullen in Bedrängnis

13.03.2026

Atte Tolvanen (c) Karpaviciute EC Red Bull Salzburg
Atte Tolvanen & Co.

Es könnte eng werden mit der Titelverteidigung. Wenn der HC Falkensteiner Pustertal in der Serie so weiter macht, dann könnte das Heimspiel im Salzburger Volksgarten am Samstag schon das letzte der Saison sein.

Der EC Red Bull Salzburg musste sich am Donnerstag auch im zweiten Playoff-Viertelfinalspiel der win2day ICE Hockey League gegen den HC Falkensteiner Pustertal mit 1:2 geschlagen geben. In Bruneck gingen die Red Bulls in einem ausgeglichenen ersten Abschnitt durch Travis St. Denis in Führung. Die Hausherren glichen aber noch vor der Pause aus und übernahmen im zweiten Durchgang früh die Führung. Die Red Bulls dominierten danach die Partie weitgehend, bissen sich aber an der Pustertaler Defensive mit einem starken Torhüter Edward Pasquale trotz etlicher Möglichkeiten die Zähne aus und liegen nun in der Best-of-Seven-Serie 0:2 zurück. Das dritte Viertelfinalspiel steigt am Samstag wieder in Salzburg (19:15 Uhr, Sporteurope).

Manny Viveiros: „Wir haben gut gespielt. Mit vielen Schüssen und viel Zeit in der Offensivzone. Wir haben lediglich ein zweites Tor verpasst. Der Pustertaler Defensive gebührt große Anerkennung, aber wie wir gespielt haben, damit bin ich zufrieden. Wir müssen den Puck nur noch reinkriegen, das hat heute gefehlt.“

Playoff-Auftakt: Red Bulls mit Auftaktniederlage gegen Pustertal

11.03.2026

Atte Tolvanen and Florian Baltram (c) Gintare Karpaviciute EC Red Bull Salzburg
Atte Tolvanen and Florian Baltram

Unglücklicher Auftakt des EC Red Bull Salzburg zur Viertelfinalserie in der win2day ICE Hockey League. Salzburg muss sich zuhause gegen den HC Falkensteiner Pustertal mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben. Die Red Bulls hatten das bessere Startdrittel und führten nach einem Tor von Devante Stephens verdient mit 1:0. Dann wurden die Gäste besser, in der Partie nun auf Augenhöhe und mit hartem Körperspiel legten die Pustertaler mit zwei Toren vor, Troy Bourke schaffte aber wieder den Ausgleich. Nach dem torlosen dritten Abschnitt fixierten die Gäste schließlich in der Overtime den ersten Viertelfinal-Sieg.

Salzburg Coach Manny Viveiros: „Im 5 gegen 5 war das Spiel gut. Aber es ist ganz einfach, wir haben zu viele Strafen genommen. Gegen so eine gute Mannschaft darfst du keine sechs Strafen nehmen. Wir hatten zwar ein gutes Penaltykilling, aber sind damit aus dem Rhythmus gekommen. Das werden wir ändern im nächsten Spiel in Bruneck.“

win2day ICE Hockey League | Playoff-Viertelfinale | 1. Spiel

EC Red Bull Salzburg – HC Falkensteiner Pustertal 2:3 (1:0, 1:2, 0:0) OT

Tore:   1:0 | 06:56 | Devante Stephens, 1:1 | 28:11 | Greg Di Tomaso, 1:2 | 36:38 | Henry Bowlby | PP, 2:2 | 37:49 | Travis St. Denis, 2:3 | 65:50 | Tommy Purdeller 
Zuschauer: 2.712

Saalfelden Leogang: Nostalgie-Skitag bei perfekten Firnverhältnissen

10.03.2026

Nostalgie-Skitag Saalfelden Leogang (c) Erni Ortner
Nostalgie-Skitag Saalfelden Leogang

Bei besten Bedingungen verwandelte sich der Schanteilift in Leogang am vergangenen Wochenende erneut in eine Bühne für den historischen Skisport. Rund 60 Teilnehmerinnen aus mehreren Nationen folgten der Einladung der Region Saalfelden Leogang und des Vereins ANNO 1900 und sorgten beim Nostalgie-Skitag für eine stimmungsvolle Zeitreise.

Im Mittelpunkt des Nostalgie-Skitags stand ein Torlauf mit zwei Durchgängen, bei dem historische Holzski – mit und ohne Kanten – sowie stilechte Kleidung aus der Zeit bis etwa 1970 für ein ganz besonderes Rennflair sorgten. Insgesamt waren 61 Starter gemeldet. Neben zahlreichen Teilnehmeraus Österreich – insbesondere vom besonders aktiven Leoganger Verein ANNO 1900 – waren auch Gäste aus Slowenien, Tschechien, Italien, Deutschland und der Schweiz vertreten.

Red Bulls bereit für Playoff-Start gegen Pustertal

09.03.2026

Tür auf zum Saisonhöhepunkt (c) maic
Tür auf zum Saisonhöhepunkt

Morgen, Dienstag, startet der EC Red Bull Salzburg gegen den HC Falkensteiner Pustertal in die Playoff-Viertelfinalserie der win2day ICE Hockey League (Eisarena Salzburg, 19:15 Uhr, Livestream). Erst gestern Abend hatten sich die Red Bulls im Live-Pick für die Südtiroler entschieden.  

Am 10. März um 19:15 Uhr beginnt für die Red Bulls in der Eisarena Salzburg die Mission Titelverteidigung. Der zuletzt vierfache Champion in Serie hat die historische Chance, zum ersten Mal in der win2day ICE Hockey League die Serie auf fünf Erfolge zu verlängern. Bei einem Medientermin haben die Red Bulls heute über ihre Ziele und Erwartungen informiert.

Head Coach Manny Viveiros: „Wir sind bereit und freuen uns auf die Chance, gegen eine gute Mannschaft zu spielen. Die Kleinigkeiten werden den Unterschied machen. Pustertal ist eisläuferisch sehr gut, hat viel Qualität in der Mannschaft und einen starken Torhüter. Aber wir hatten eine gute Trainingswoche, haben viel Energie getankt und die Jungs sind bereit für das erste Spiel.“

ÖFB-Cup: Schlusspfiff für die Bullen im Semifinale

04.03.2026

C Red Bull Salzburg gegen SCR Altach (c) Andreas Schaad FC Red Bull Salzburg
FC Red Bull Salzburg gegen SCR Altach

Als „bittere Pille“ bezeichnete es der Pressesprecher der Roten Bullen in seinem Eingangsstatement zur Eröffnung der obligaten Fragenrunde nach dem Cup-Aus im Media-Center der Bullen-Arena. Die Schockstarre über das überraschende Ausscheiden im Cup war ihm und Coach Daniel Beichler sichtlich ins Gesicht geschrieben. Die Clubführung sprachlos im Stiegenhaus an der Wand lehnend, Spieler in der Flashzone die mit den Tränen kämpfen. Pfiffe von den Rängen gegen die eigene Mannschaft, obwohl ohnedies nur 5.720 Fans in die Bullen Arena gekommen waren. Bereinigt man die Zuschauerzahl um die mitgereisten Altach-Fans, waren es ohnedies nur etwas mehr als 5.300 Bullen-Fans die das Match live vor Ort sehen wollten.

Eine Frust-Stimmung nach dem  Cup-Aus, wie es selbst die längstgedienten Journalisten noch selten in dieser Form in der Bullen Arena miterlebt haben. Es wird schon eines gehörigen Reparatur-Sets bedürfen, dass sich die Truppe in der bevorstehenden Meisterschaftsrunde auswärts bei Rapid am Sonntag wieder aufrichten kann. Dann vielleicht, um wie  Phönix aus der Asche“ zu steigen – so die Idealvorstellung. Das sieht auch Daniel Beichler (Salzburg-Trainer) so: „Es braucht jetzt einen psychologischen Faktor, um die Mannschaft wieder aufzubauen.“